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Tabelle zur Unterscheidung zwischen spiritueller Entwicklung und psychiatrischen Störungen
Diese Tabelle dient einer groben Einschätzung , ob wegen einer streng medizinische Krankheit oder einer Geisteskrankheit eine konventionelle Behandlung anzuraten ist, oder ob es sinnvoll ist, das Konzept der Spirituellen Krise anzuwenden. Im Zweifelsfall sollten medizinische oder psychiatrische Probleme ausgeschlossen werden
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Klinische Untersuchungen und Labor- tests decken eine physische Krankheit auf, die psychische Veränderungen bewirkt.
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Negative Ergebnisse von klinischen Untersuchungen und Labortests für eine physische Krankheit.
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Klinische Untersuchungen und Labor- tests decken einen Krankheitsprozess im Gehirn auf, der psychologische Veränderungen bewirkt (neurologische Reflexe, Rückenmarksflüssigkeit, Röntgen usw.).
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Negative Ergebnisse bei den klinischen Untersuchungen und Labortests für einen pathologischen Prozess, der das Gehirn beeinflusst.
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Spezifische psychologische Tests weisen auf eine organische Schädigung des Gehirns hin.
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Negative Ergebnisse bei den psycho- logischen Tests für organische Schädigungen.
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Schädigung von Intellekt und Gedächt- nis, umnebeltes Bewusstsein, Probleme mit der grundlegenden Orientierung (Name, Zeit, Ort), schlechte Koordination.
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Intellekt und Gedächtnis qualitativ verändert, aber intakt, Bewusstsein meist klar, gute grundlegende Orien- tierung, Koordination nicht ernsthaft gestört.
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Verwirrung, Desorganisation und gestörte intellektuelle Funktionen behindern die Kommunikation und Kooperation.
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Fähigkeit zu kommunizieren und zu kooperieren (gelegentlich könnte tiefes Involviertsein in den inneren Prozess ein Problem sein).
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Psychologische Kriterien
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Die persönliche Geschichte weist seit der Kindheit ernsthafte Schwierigkeiten mit zwischenmenschlichen Beziehung- en auf; Unfähigkeit, Freundschaften zu schließen und intime sexuelle Bezieh- ungen zu haben; schlechte soziale An- passung, meist eine lange Vorgeschi- chte von psychiatrischen Problemen.
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Angemessene Funktionsweisen vor der Episode, die durch zwischenmen- schliche Fertigkeiten belegt sind; eini- ger Erfolg in Schule und Beruf; Netz- werk von Freunden und die Fähigkeit zu sexuellen Beziehungen; keine ernsthafte psychiatrische Vorgeschichte.
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Schlecht organisierter und definierter Prozessinhalt; unqualifizierte Veränder- ungen von Emotionen und Verhalten, unspezifische Desorganisation der psychischen Funktionen; Mangel an jedweder Bedeutung; kein Hinweis auf Entwicklungsrichtung; Entgleiten der Assoziationen; Inkohärenz.
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Sequenzen von biographischen Er- innerungen; Themen von Geburt und Tod; transpersonale Erfahrungen; möglicherweise die Einsicht, dass der Prozess heilen der oder spiritueller Natur ist; Wechsel und Entwicklung von Themen, oft bestimmbares Fort- schreiten; Vorfälle von echter Synchro- nizität (für andere offensichtlich).
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Autistischer Rückzug, Aggressivität oder kontrollierendes und manipulatives Ver- halten behindert eine gute Arbeitsbe- ziehung und macht die Kooperation unmöglich.
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Die Fähigkeit, auch während Episoden mit dramatischen Erfahrungen, die spontan oder im Laufe der therapeu- tischen Arbeit auftreten, in Verbindung zu stehen und zu kooperieren.
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Die Unfähigkeit, den Prozess als inner- psychische Angelegenheit zu sehen; Verwechslung von inneren Erfahrungen und Außenwelt, extensive Projektion und Schuldzuweisungen; "Ausagieren".
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Bewusstheit der innerpsychischen Natur des Prozesses; ausreichende Fähig- keit zwischen Innen und Außen zu un- terscheiden, sich den Prozess zu eigen zu machen; Fähigkeit, ihn internalisiert zu halten.
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Grundlegendes Misstrauen; die Welt und alle Menschen werden als feindlich em- pfunden; Verfolgungswahn; akustische Halluzinationen von Feinden "Stimmen" mit sehr unerfreulichem Inhalt.
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Ausreichend Vertrauen, um Hilfe anzunehmen und zu kooperieren; kein Verfolgungswahn oder "Stimmen".
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Durchbrechen der Grundregeln der Therapie (sich selbst und andere nicht zu verletzen, die Einrichtung nicht zu zer- stören); destruktive und selbstzerstörer- ische (suizidale oder selbstverstümeln- de) Impulse und eine Tendenz, sie ohne Vorwarnung auszuleben.
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Die Fähigkeit, die Grundregeln der Therapie zu respektieren; keine de- struktiven oder selbstzerstörerischen Gedanken und Tendenzen oder aber die Fähigkeit, über sie zu sprechen und Vorsichtsmaßnahmen zu akzeptieren.
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Das Verhalten gefährdet die Gesundheit und gibt Anlass zu ernsthaften Sorgen (Weigerung, über längere Zeiträume hinweg zu essen oder zu trinken, Ver- nachlässigung der grundlegenden hygienischen Bedürfnisse).
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Gute Kooperation in Belangen der physischen Gesundheit, der grund- legenden Versorgung und der Hygieneregeln.
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Diese Tabelle dient einer groben Einschätzung , ob wegen einer streng medizinische Krankheit oder einer Geisteskrankheit eine konventionelle Behandlung anzuraten ist, oder ob es sinnvoll ist, das Konzept der Spirituellen Krise anzuwenden.
Im Zweifelsfall sollten medizinische oder psychiatrische Probleme ausgeschlossen werden!
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