Praxis-Info:
Naturheilpraxis
Klaus John
Lanzer Weg 5
21481 Buchhorst
Tel: 04153 53828

Krise/Psychose
[home]

Tabelle zur Unterscheidung zwischen spiritueller Entwicklung und psychiatrischen Störungen

 Diese Tabelle dient einer groben Einschätzung , ob wegen einer streng medizinische Krankheit oder einer Geisteskrankheit eine konventionelle Behandlung anzuraten ist, oder ob es sinnvoll ist, das Konzept der Spirituellen Krise anzuwenden. Im Zweifelsfall sollten medizinische oder psychiatrische Probleme ausgeschlossen werden


Psychose                                              Spirituelle Entwicklung
Medizinische Kriterien

 Klinische Untersuchungen und Labor- 
    tests decken eine physische Krankheit
    auf, die psychische Veränderungen 
    bewirkt.

 Negative Ergebnisse von klinischen
    Untersuchungen und Labortests für
    eine physische Krankheit.

 Klinische Untersuchungen und Labor-
    tests decken einen Krankheitsprozess
    im Gehirn auf, der psychologische
    Veränderungen bewirkt (neurologische
    Reflexe, Rückenmarksflüssigkeit,
    Röntgen usw.).

 Negative Ergebnisse bei den klinischen
    Untersuchungen und Labortests für
    einen pathologischen Prozess, der das
    Gehirn beeinflusst.

 Spezifische psychologische Tests
    weisen auf eine organische Schädigung
    des Gehirns hin.

 Negative Ergebnisse bei den psycho-
    logischen Tests für organische
    Schädigungen.

 Schädigung von Intellekt und Gedächt-
    nis, umnebeltes Bewusstsein, Probleme
    mit der grundlegenden Orientierung
    (Name, Zeit, Ort), schlechte Koordination.

 Intellekt und Gedächtnis qualitativ
    verändert, aber intakt, Bewusstsein
    meist klar, gute grundlegende Orien-
    tierung, Koordination nicht ernsthaft
    gestört.

 Verwirrung, Desorganisation und
    gestörte intellektuelle Funktionen
    behindern die Kommunikation und
    Kooperation.

 Fähigkeit zu kommunizieren und zu
    kooperieren (gelegentlich könnte tiefes
    Involviertsein in den inneren Prozess ein
    Problem sein).

Psychologische Kriterien

  Die persönliche Geschichte weist seit
     der Kindheit ernsthafte Schwierigkeiten
     mit zwischenmenschlichen Beziehung-
     en auf; Unfähigkeit, Freundschaften zu
     schließen und intime sexuelle Bezieh-
     ungen zu haben; schlechte soziale An-
     passung, meist eine lange Vorgeschi-
     chte von psychiatrischen Problemen.

  Angemessene Funktionsweisen vor
     der Episode, die durch zwischenmen-
     schliche Fertigkeiten belegt sind; eini-
     ger Erfolg in Schule und Beruf; Netz-
     werk von Freunden und die Fähigkeit
     zu sexuellen Beziehungen; keine
     ernsthafte psychiatrische Vorgeschichte.

  Schlecht organisierter und definierter
      Prozessinhalt; unqualifizierte Veränder-
     ungen von Emotionen und Verhalten,
     unspezifische Desorganisation der
     psychischen Funktionen; Mangel an
      jedweder Bedeutung; kein Hinweis auf
      Entwicklungsrichtung; Entgleiten der
      Assoziationen; Inkohärenz.

  Sequenzen von biographischen Er-
      innerungen; Themen von Geburt und
      Tod; transpersonale Erfahrungen;
      möglicherweise die Einsicht, dass der
      Prozess heilen der oder spiritueller Natur
      ist; Wechsel und Entwicklung von
      Themen, oft bestimmbares Fort-
      schreiten; Vorfälle von echter Synchro-
      nizität (für andere offensichtlich).

  Autistischer Rückzug, Aggressivität oder
      kontrollierendes und manipulatives Ver-
      halten behindert eine gute Arbeitsbe-
      ziehung und macht die Kooperation
      unmöglich.

  Die Fähigkeit, auch während Episoden
      mit dramatischen Erfahrungen, die
      spontan oder im Laufe der therapeu-
      tischen Arbeit auftreten, in Verbindung
      zu stehen und zu kooperieren.

  Die Unfähigkeit, den Prozess als inner-
     psychische Angelegenheit zu sehen;
     Verwechslung von inneren Erfahrungen
     und Außenwelt, extensive Projektion und
     Schuldzuweisungen; "Ausagieren".

  Bewusstheit der innerpsychischen Natur
      des Prozesses; ausreichende Fähig-
      keit zwischen Innen und Außen zu un-
      terscheiden, sich den Prozess zu eigen
      zu machen; Fähigkeit, ihn internalisiert
      zu halten.

  Grundlegendes Misstrauen; die Welt und
     alle Menschen werden als feindlich em-
     pfunden; Verfolgungswahn; akustische
     Halluzinationen von Feinden "Stimmen"
     mit sehr unerfreulichem Inhalt.

  Ausreichend Vertrauen, um Hilfe
      anzunehmen und zu kooperieren; kein
      Verfolgungswahn oder "Stimmen".

  Durchbrechen der Grundregeln der
     Therapie (sich selbst und andere nicht
     zu verletzen, die Einrichtung nicht zu zer-
     stören); destruktive und selbstzerstörer-
     ische (suizidale oder selbstverstümeln-
     de) Impulse und eine Tendenz, sie ohne
     Vorwarnung auszuleben.

  Die Fähigkeit, die Grundregeln der
      Therapie zu respektieren; keine de-
      struktiven oder selbstzerstörerischen
      Gedanken und Tendenzen oder aber
      die Fähigkeit, über sie zu sprechen und
      Vorsichtsmaßnahmen zu akzeptieren.

  Das Verhalten gefährdet die Gesundheit
     und gibt Anlass zu ernsthaften Sorgen
     (Weigerung, über längere Zeiträume
     hinweg zu essen oder zu trinken, Ver-
     nachlässigung der grundlegenden
     hygienischen Bedürfnisse).

  Gute Kooperation in Belangen der
      physischen Gesundheit, der grund-
      legenden Versorgung und der
      Hygieneregeln.

Diese Tabelle dient einer groben Einschätzung , ob wegen einer streng medizinische Krankheit oder einer Geisteskrankheit eine konventionelle Behandlung anzuraten ist - ( linke Spalte ), oder ob es sinnvoll ist, das Konzept der Spirituellen Entwicklung / Krise anzuwenden.

Im Zweifelsfall sollten medizinische oder psychiatrische Probleme ausgeschlossen werden!

[home]